Wandertour – Hinterriss – Karwendelhaus

Hinterriß – Karwendelhaus


Ausgangs- und Endpunkt:
Hinterriß, 931 m. Einzige ganzjährig bewohnte Siedlung im Innern des Karwendelgebirges; zahlreiche Wandermöglichkeiten zwischen Nördlicher Karwendelkette und den Vorbergen. Von Juni bis September Busverbindung mit Lenggries (Bahnstation) und in die Eng (Info: www.rvo-bus.de).

Dauer:
Herzoglicher Alpenhof – Kleiner Ahornboden 2 – 2½ Std., Kleiner Ahornboden – Hochalmsattel 1¼ Std., Hochalmsattel – Karwendelhaus 10 Min., Abstieg zum Alpenhof 2½ Std., insgesamt etwa 6 – 6½Std.

Höhenunterschied:
860m

Anforderungen:
Bei der Querung des Luchseck- und Talelegrabens noch vor der Johannistalalm etwas Gewandtheit erforderlich,ansonsten leichte Bergwanderung.

Einkehrmöglichkeit:
Herzoglicher Alpenhof im Rißtal, 942 m (zur Zeit geschlossen). Karwendelhaus, 1765 m, Alpenvereinshütte; bewirtschaftet von Pfingsten bis Oktober; außerhalb der Öffnungszeit steht den Besuchern ein neuer Winterraum mit sehr gepflegten Lagern, Decken, reichlich Holz und Getränken zur Verfügung.

 

Blick vom Karwendelhaus bei Wintereinbruch im Herbst

Blick vom Karwendelhaus bei Wintereinbruch im Herbst - Foto: Mario Hübner

 

 

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Wegverlauf:
Um der monoton zu begehenden Forststraße ins Johannistal auszuweichen, wählen wir als Ausgangspunkt den Herzoglichen Alpenhof. Über Wiesen erreichen wir den Rißbach, den wir mittels einer Brücke überqueren. Jenseits verschwindet der markierte Pfad rasch im Wald und führt steil empor zu einem Wirtschaftsweg. Diesem folgen wir nach links bis zu seinem Ende und in der Folge wieder dem markierten Steig, einige etwas abschüssige Gräben querend, bis zur verfallenen Johannistalalm, von der man einen herrlichen Blick auf die jenseits des Tales steil emporragende Falkengruppe hat.

 

Blick ins Johannistal

Blick ins Johannistal - Foto: Mario Hübner

In leichtem Abstieg ist bald die Fahrstraße im Johannistal erreicht, auf der wir nur kurz taleinwärts gehen, um dann einen abwechslungsreichen Pfad nahe der Straße bis in den Talhintergrund zu benützen. So gelangen wir recht mühelos, zuletzt doch auf der Fahrstraße, zu den idyllischen Jagdhütten am Kleinen Ahornboden. Hier wenden wir uns westwärts, umdurch das schwach ausgeprägte Filztal – den wuchtigen Aufbau der Birkkarspitze vor Augen – den breiten Hochalmsattel zu gewinnen. In wenigen Minuten steigen wir nun jenseits zum Karwendelhaus ab. Obgleich der Rückweg ins Rißtal problemlos am gleichen Tag zu bewältigen ist, sollten wir lieber in der gastlichen Hütte nächtigen, um anderntags die Birkkarspitze zu besteigen oder auch, ganz Auge und Ohr, gemütlich zur Falkenhütte zu schlendern.

 

Karwendelhaus

Karwendelhaus auf 1765m Höhe - Foto: Mario Hübner

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Die komplette Tourenbeschreibung und das Inhaltsverzeichnis des Buches können Sie hier als PDF runterladen.

Die Tour ist aus dem Buch “Rother Wanderführer – Karwendel” aus dem Bergverlag Rother.

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